Ers­te urkund­li­che Erwäh­nung von Johan­nes Rothen­pie­ler im Jahr 1637 zu Witt­gen­stein

Dies ist die ers­te, nament­li­che und urkund­li­che Erwäh­nung von Johan­nes ROTHENPIELER aus dem Jahr 1637 in Witt­gen­stein.

Erste urkundliche Erwähnung von Johannes Rothenpieler im Jahr 1637 zu Wittgenstein
Ers­te urkund­li­che Erwäh­nung von Johan­nes Rothen­pie­ler im Jahr 1637 zu Witt­gen­stein
(Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von Ulrich Rothen­pie­ler)

In die­sem Nach­weis steht:

Anno Chris­ti: XXXVII

Ren­te­rey Rech­nung Des
Ampts Wit­gen­stein vom
Jaahr 1637

Gehal­ten durch
Jus­tum Streit­bo­vi­um
gen­and Hült­schernr, dero
Zeit Rent­meis­ter Zu
Witt­gen­stein

Aus­ga­be geltz
In Gemein
Deme Hundts­Jun­gen mit
nah­men Johan­nes
rode­bie­len
geben vor Lap­nä­gel­ten
– 2 alb ad. 8 Pfg.
– 0 – 1- 7

Die­ser Nach­weis ist eine Lis­te von Geld­aus­zah­lun­gen, in der auch für Johan­nes ROTHENPIELER (hier Johan­nes Rode­bie­len genannt) auf­ge­lis­tet, wel­cher er für sei­ne Tätig­keit als „Hund­jun­ge“ erhal­ten hat. Die dama­li­ge Tätig­keit eines Hund­jun­gen war die Betreu­ung und Pfle­ge von Jagd­hun­den gewe­sen. Für die­ses Tätig­keit bekam er zwei Albus (Was genau mit „ad. 8 Pfen­nig“ gemeint ist, ent­schwin­det mei­ner Kennt­nis. Ver­mut­lich geht es auf eine Umrech­nung im Sin­ne von „zu 8 Pfen­nig“ zurück. Evt. war der Albus hier nur eine Rech­nungs­mün­ze gewe­sen und der Pfen­nig als eigent­li­ches, regio­na­les Zah­lungs­mit­tel.)

Johan­nes ROTHENPIELER wur­de am 29. Mai 1614 in Lüt­zel­flüh der Gemein­de Trach­sel­wald des Ber­ner Kan­tons getauft. Mit gera­de 23 Jah­ren leb­te & wirk­te er offen­bar schon in der Regi­on Witt­gen­stein, wie es die Zah­lungs­be­le­ge aus dem Jahr 1637 zei­gen. Dies war die Zeit, in der der Drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg statt­fand. Zwar kann die­se Erkennt­nis nicht auf­zei­gen, wes­halb und in wel­cher Moti­va­ti­on Johan­nes ROTHENPIELER aus­reis­te, jedoch kann die Erkennt­nis uns sagen, wel­che mög­li­chen Grün­de für eine Zuwan­de­rung nach Witt­gen­stein es nicht gewe­sen sind. Über die­se Über­le­gun­gen schrei­be ich aber ein ande­res Mal.

Veröffentlicht von

Michael Johne

Als Rothenpieler-Nachfahre und Genealoge erforsche ich die Nachkommenschaft des Schweizers Johannes Rothenpieler.

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