Bad Laasphe in Südwittgenstein (Panorama-Ansicht)

Johannes Rothenpieler

Info
Die­se Ein­stiegs­sei­te gibt ein paar grund­le­gen­de Infor­ma­ti­on aus dem Leben von Johan­nes ROTHENPIELER wie­der. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen kön­nen in den ent­spre­chen­den Unter­sei­ten aus dem Menü die­ser Web­sei­te ent­nom­men wer­den.

Johan­nes ROTHENPIELER wur­de am 3. Juni 1614 in Lüt­zel­flüh im Schwei­zer Kan­ton Bern als Hans ROTHENBÜHLER getauft. Sei­ne Eltern waren Bene­dikt (Ben­dicht) ROTHENBÜHLER und Chris­ti­ne ALTHAUS (ALTHUS)Johan­nes ROTHENPIELER war das ers­te von 9 wei­te­ren Geschwis­tern.

Über die genaue Kon­fes­si­on von Johan­nes ROTHENPIELER ist nichts Aus­führ­li­ches bekannt. Abge­se­hen aus den bekann­ten Ein­trä­gen sei­ner Tau­fe, sei­ner bei­den Ehen, sei­nes Todes, sowie den Ein­trä­gen der Tau­fen sei­ner Kin­der aus den evan­ge­li­schen Kir­chen­bü­chern der Regi­on Witt­gen­stein und den Kir­chen­bü­chern der Schweiz, kann kei­ne genau­en Aus­sa­gen getrof­fen wer­den, ob Johan­nes ROTHENPIELER eine refor­ma­to­ri­sche Glau­bens­hal­tung ein­ge­nom­men hat.

In jun­gen Jah­ren ver­ließ Johan­nes ROTHENPIELER sei­ne Hei­mat in der heu­ti­gen Gemein­de Trach­sel­wald in der Schweiz und ließ sich in der Regi­on Witt­gen­stein nie­der. Über die Grün­de sei­ner Aus­wan­de­rung aus der Schweiz und sei­ner Zuwan­de­rung in die Regi­on Witt­gen­stein gibt es kei­ne Hin­wei­se oder Bele­ge. Sein ers­ter Nach­weis in der Regi­on Witt­gen­stein fin­det erst in einem Lebens­al­ter von 23 Jah­ren statt.

Johan­nes ROTHENPIELER wirkte/​wohnte in sei­nen ers­ten Jah­ren in der Regi­on Witt­gen­stein zwi­schen 1649 und 1657 zunächst in Lud­wigs­eck, einem heu­ti­gen Stadt­teil von Erndte­brück. Ab 1657 bis zu sei­nem Tod im Jahr 1687 wirkte/​wohnte ers­te dann in Feu­din­ger­hüt­te, einem heu­ti­gen Stadt­teil von Feu­din­gen.

In den ers­ten Jah­ren übte er die beruf­li­che Tätig­keit eines so genann­ten Hun­de­jun­gen aus, die sich mit der Pfle­ge und Betreu­ung von Jagd­hun­den befasst. Spä­ter wur­de er dann haupt­be­ruf­lich Jäger und Hof­mann. Schließ­lich schaff­te er es auch als herr­schaft­li­cher Tier­wär­ter.

Johan­nes ROTHENPIELER hei­ra­te­te in sei­nem Leben zwei­mal. Die ers­te Ehe wur­de mit Regi­na vor dem Jahr 1657 in Erndte­brück oder Feu­din­gen geschlos­sen. Aus die­ser Ehe stamm­ten 5 Kin­der. Nach dem Tod sei­ner ers­ten Frau im Jahr 1671 nahm erst sich Anna Maria ZODE am 30. Janu­ar 1673 in Feu­din­gen zur zwei­ten Frau. Aus die­ser zwei­ten Ehe stamm­ten 3 Kin­der.

Johan­nes ROTHENPIELER starb am 16. April 1687 in Feu­din­ger­hüt­te.